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Energie wird an Schulen in großem Umfang vor allem dort verschwendet, wo man es am wenigsten erwartet: Bei der Sanierung von Heizungsanlagen.
Im Klartext: An praktisch allen Teilnehmerschulen entsprachen die zwei überprüften von allen Schulen durchgeführten energetischen Sanierungsmaßnahmen (Nachrüstung mit Thermostatventilen, Einbau einer Nachtabsenkung) weder dem Stand der Technik noch den gesetzlichen Vorgaben, was die Ergebnisse unserer bayernweiten Umfragen zum Problem der heißen und kalten Räume eindrucksvoll bestätigt. Es handelt sich bei den aufgedeckten Missständen also nicht um Einzelfälle, sondern um ein strukturelles Problem. Die exemplarische genaue Untersuchung einer der Teilnehmerschulen durch die FH Ulm zeigte deshalb erwartungsgemäß, dass eine mangelhafte Temperaturregelung und eine nicht funktionierende Nachtabsenkung beileibe nicht die einzigen Sanierungsmängel sind. Es sind nur die einzigen, die die Schulen selber überprüfen konnten. Diese Ergebnisse wurden eindrucksvoll durch eine ergänzende Messaktion im März 2006 bestätigt, bei der weitere 40 Schulen die nächtlichen Tiefsttemperaturen in ihren Klassenräumen überprüft haben. |
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